Sattelzug bestellen +33 7 70 08 40 31
Wissen · Grundlagen

Heu — die Grundlagen

Bevor es um Sorten und Werte geht: was Heu von Stroh, Heulage und Silage unterscheidet — und was die Wörter bedeuten, die im Handel selbstverständlich benutzt werden.

Heu, Heulage und Silage haben dasselbe Ausgangsmaterial und unterscheiden sich in einer einzigen Größe: wie viel Wasser beim Einlagern noch enthalten ist. Heu wird auf unter fünfzehn Prozent Restfeuchte getrocknet und ist dann ohne Luftabschluss lagerstabil. Heulage und Silage werden feucht eingewickelt und durch Milchsäuregärung konserviert — mit deutlich kürzerer Haltbarkeit nach dem Öffnen und einem Risiko, das Heu nicht hat.

Heu und Stroh werden häufiger verwechselt, als der Unterschied vermuten lässt. Heu ist getrocknetes Grünland — Gräser und Kräuter, geschnitten bevor sie ausreifen, und damit ein Futtermittel. Stroh ist der Halmrest nach dem Drusch von Getreide, nährstoffarm und rohfaserreich. Als Einstreu ist Stroh Standard, als Futter eine strukturgebende Ergänzung, niemals ein Ersatz für Heu.

Dazu kommt eine Fachsprache, die niemand erklärt, weil sie unter Landwirten selbstverständlich ist: Grummet, Öhmd, Schwad, Zetten, HD-Ballen, Bröckelverluste, Rohasche, WSC. Die Begriffe stehen hier gesammelt und übersetzt — sie tauchen in jedem ernsthaften Angebot auf, und wer sie kennt, erkennt schneller, wie sorgfältig ein Betrieb arbeitet.

3 Artikel in diesem Thema

Alle Themen im Wissensbereich